Rekultivierung und Kiesabbau

 

Schon seit den 60er Jahren wird in den Weilbacher Kiesgruben Kies abgebaut. Das geschah jedoch lange Zeit ohne verbindliche Regelungen und schädigte das Gelände schwer: eine mondkraterartig zerstörte Landschaft war das Ergebnis. Durch die Gründung der GRKW, Anfang der 80er Jahre, wurde diese Landschaftszerstörung gestoppt und der Kiesabbau in geregelte Bahnen gelenkt. Seit Herbst 2022 heißt die GRKW nun „Regionalpark MainPortal gGmbH“ und ist mit der Regionalpark RheinMain PILOT gGmbH verschmolzen.

Heute wird vor dem Kiesabbau ein Rekultivierungsplan aufgestellt. Dieser bestimmt, wie das Gelände nach Kiesabbau und Rekultivierung genutzt werden soll. Für die aktuell bestehenden Kiesgruben sind nach dem Auffüllen mit Erdaushub weitere Aufforstungen vorgesehen. Anschließend werden sie Bestandteil des Regionalparks RheinMain. Mit den Einnahmen aus dem kontrolliertem Kiesabbau und der Verfüllung der Gruben finanziert die Regionalpark MainPortal gGmbH die Rekultivierungsarbeiten und betreibt mehrere Projekte. Die bekanntesten sind das Naturschutzhaus, die Flörsheimer Warte, der Regionalpark-Turm, das Naturschutz- und das Naturlehrgebiet, das Freizeitgelände, das Rosarium, der Spielplatz Hochheim u.v.m.

So bezahlt der Kiesabbau seine eigene Rekultivierung und darüber hinaus Umweltbildungsarbeit für die Region! Unsere Arbeit ist der sichtbare Beweis, dass wirtschaftliche Tätigkeit und verantwortliches Handeln gegenüber der Natur in Einklang gebracht werden können. Die Main-Taunus-Recycling GmbH (MTR) ist hierbei unser wichtigster Partner.

Nebenbei zeigt das Beispiel der Regionalpark MainPortal gGmbH übrigens, dass Städte und Landkreise vorzüglich und fruchtbar zusammenarbeiten und schwierige Aufgaben in der Region gemeinsam lösen können – über Stadt- und Parteigrenzen hinweg.

GRKW,
Regionalpark MainPortal gGmbH
Frankfurter Straße 76
65439 Flörsheim
Telefon: +49 (0) 6145 / 93636-30

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